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Dr. med. Cornelia Goesmann

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Aktuelles : Projekt: Pro Beweis
26.04.2016 22:40 ( 3919 x gelesen )

Das Netzwerk ProBeweis hat zum Ziel professionelle, gerichtsverwertbare Spurensicherung zu ermöglichen, ohne eine Strafverfolung zu starten.

Als drittes Projekt, das ebenfalls durch das Sozialministerium und durch Spenden finanziert wird, stellte Prof. Dr. Klintschar, der Leiter des Instituts für Rechtsmedizin der MHH, das „Netzwerk ProBeweis“ vor. Hintergrund hier ist, dass in vielen Fällen von häuslicher Gewalt das Opfer (meist Frauen) keine Anzeige stellt oder sich erst sehr spät dazu entscheidet.


Dr. Goesmann - Freunde der MHH - Netzwerk ProBeweis

Da es dann viele Spuren und Beweismaterial nicht mehr gibt, ist eine Strafverfolgung nicht oder nur sehr schwer möglich. In Kliniken und bei niedergelassenen Ärzten fehlt die Erfahrung in der Beurteilung und Sicherung von Spuren, daher ist es Ziel des Projektes, professionelle, gerichtsverwertbare Spurensicherung vertraulich zu ermöglichen, ohne eine Strafverfolgung zu starten. Den Partnerkliniken werden Untersuchungskits zur Verfügung gestellt, die neben einer Anleitung u.a. Tupfer, Maßstäbe für Fotografien und Beweissicherungstüten z.B. für Wäsche oder Fingernägel enthalten. Die Beweise werden besonders sicher gelagert und können für spätere Strafverfolgungen verwendet werden, wenn das Opfer dies möchte. Allein im Jahr 2015 wurden 117 Fälle gezählt, davon 112 weibliche Opfer. 62-mal handelte es sich um sexuelle Gewalt, 54 waren häusliche Gewalt und einmal beides zugleich. Abschließend wurde von einer Auswertung einer Befragung der Betroffenen berichtet, dass sie solch eine Untersuchung ihrer Freundin empfehlen würden. Außerdem wurde als Nebeneffekt des Projektes festgestellt, dass die Kooperation zwischen Kliniken und Beratungsstellen für Opfer von sexueller oder häuslicher Gewalt sich verbessert hat. Der Ausschuss sexueller Missbrauch vom Präventionsrat Schwarmstedt hat ein Faltblatt mit Kontaktadressen von verschiedenen Beratungsstellen für Missbrauchsopfer erstellt, das in einer aktualisierten Auflage demnächst z.B. an Arztpraxen und Apotheken in Schwarmstedt verteilt wird und unter praeventionsrat@schwarmstedt.de angefordert werden kann.  Die Fachberatungsstelle gegen sexuelle Gewalt für den Heidekreis kann unter 05191 970-772 bzw. wendepunkte@heidekreis.de erreicht werden.


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