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DEFAULT : Interview CME: Gründe für den Ärztemangel
06.06.2006 14:22 ( 1127 x gelesen )

Interview der Zeitschrift CME unter deren Rubrik „Frequently asked questions“

mit Frau Dr. Cornelia Goesmann


Interview der Zeitschrift CME

Frage.

Was sind Ihrer Meinung nach die Hauptgründe für den prognostizierten

Ärztemangel?

Antwort:

Als Hauptgründe sehe ich zum einen die immer noch praxisferne Ausbildung in der

Medizin. Dies schreckt die Studenten und Studentinnen ab, klinisch zu arbeiten.

Auch das Negativimmage der Ärzteschaft und die mangelnde Wertschätzung ärztlicher

Arbeit in Politik und Medien tragen dazu bei. Ferner sind es die schlechten Arbeitsbedingungen,

die insbesondere durch extreme Arbeitsbelastung und deren

mangelnde Vereinbarkeit mit anderen Lebenszielen gekennzeichnet sind. Darüber

hinaus erklärt sich der Ärztemangel durch eine inadäquate Honorierung im stationären

und im vertragsärztlichen Bereich sowie durch überbordende Verwaltungsarbeiten,

die uns wertvolle Zuwendungszeit zum Patienten stehlen. Dies alles führt zu einer

Abwanderung junger Kolleginnen und Kollegen in andere, patientenferne Arbeitsbereiche,

Berufe und in andere Länder, in denen zufriedenstellenderen Rahmenbedingungen

herrschen. Auch der vorgezogene Ruhestand unserer älteren Kolleginnen

und Kollegen spricht für die zunehmende Demotivation.

Frage:

Geben Sie bitte Gründe an, warum sich aus Ihrer Sicht ein junger Arzt für die hausärztliche

Tätigkeit entscheiden sollte.

Antwort:

Hausärztliche Tätigkeit ist in fachlicher als auch in menschlicher Hinsicht spannend

und erfüllend. Hausärztinnen und Hausärzte können umfangreich präventiv arbeiten,

behandeln chronische wie akute Erkrankungen, betreuen ihre Patienten und deren

Familien über Jahrzehnte in medizinischen und psychosozialen Fragen und begleiten

diese auch als Sterbende bis an ihr Lebensende. Kurz, sie behandeln den ganzen

Menschen.

Frage:

In welchen Punkten muss die medizinische Ausbildung im Hinblick auf die hausärztliche

Versorgung verbessert werden?

Antwort:

Um mehr Studierende für die hausärztliche Tätigkeit zu interessieren und sie letztlich

dafür zu gewinnen, sind an allen medizinischen Fakultäten Lehrstühle für Allgemeinmedizin

einzurichten, auch dort, wo bereits engagierte Lehrbeauftragte wirken und

Lehrpraxen bestehen. Darüber hinaus sollte schnellstmöglich die Approbationsordnung

geändert werden, so dass sich das Praktische Jahr in vier Quartale aufteilt, ergänzt

um einen neuen dreimonatigen Pflichtabschnitt in einer allgemeinmedizinischen

Lehrpraxis.

Frage:

Was sollte gesundheitspolitisch verbessert werden, um die hausärztliche Versorgung

auch langfristig sicherzustellen?

Antwort:

1) Die Zahlung eines sicheren, kalkulierbaren vertragsärztlichen Honorars in Eurobeträgen,

etwa in Form von morbiditätsbezogenen Pauschalen. Diese sollten

einen so hohen Praxisumsatz gewährleisten, der vor allem in ärztlich

schlecht versorgten Gebieten die Anstellung von Assistenzärztinnen und -

ärzten sowie von medizinischem Fachpersonal (Arzthelferinnen, Pflegekräfte)

zur Versorgung großer Patientenzahlen ermöglicht.

2) Die Garantie von Niederlassungszuschüssen und Mindestumsätzen für Praxissitze

in unterversorgten Regionen durch Kommunen und Krankenkassen.

3) Die Schaffung eines eigenen hausärztlichen Kapitels in einer neuen amtlichen

Gebührenordnung, das die umfangreiche koordinierende und betreuende Tätigkeit

der Hausärzteschaft widerspiegelt.

4) Die Möglichkeit der Teilung von Vertragsarztsitzen.

5) Eine Veränderung der öffentlichen Meinung dahingehend, dass die Langzeitbetreuung

durch eine hausärztliche Praxis sinnvoll und wünschenswert ist.

6) Schließlich denke ich auch an den Ausbau und die Förderung neuer Kooperationsformen,

in denen verschiedene Berufsgruppen (zum Beispiel Arzthelferinnen,

Pflegepersonal und Physiotherapeuten) gemeinsam unter hausärztlicher

Leitung „Primary Care“ leisten. Dieser Versorgungsansatz in enger Vernetzung

mit Fachärzten und Krankenhäusern könnte sich vor allem in großen

ländlichen Bereichen und problematischen Wohnlagen sowie für soziale

Randgruppen und bei der Betreuung Alter, Multimorbider oder Dementer bewähren.

Frage:

Was glauben Sie – in welcher Organisationsform werden Hausärzte in zehn Jahren

arbeiten?

Antwort:

Wenn Politik klug handelt und sie dabei vor allem die demographische Entwicklung

berücksichtigt, dann in großen Gemeinschaftspraxen und in Kooperationen wie ärztlich

geleiteten Versorgungszentren, die flexibel in mehreren Orten und sogar KVbezirksübergreifend

Leistungen nach Bedarf anbieten. Die Höhe der Honorare wird

die Anstellung von qualifiziertem ärztlichen und nicht ärztlichen Personal ermöglichen,

damit ein umfangreicher integrativer Versorgungsauftrag – wie oben skizziert –

zu realisieren ist.

Interview der Zeitschrift CME unter deren Rubrik „Frequently asked questions“

mit Frau Dr. Cornelia Goesmann


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Als Mitglied in verschiedenen berufspolitischen Gremien von Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung nimmt Frau Dr. Goesmann umfangreiche gesundheitspolitische Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten war und publiziert zu zahlreichen Themen:

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