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Lesen Sie hier aktuelle Informationen zu gesundheitspolitischen Themen der ÄKN und Berichte zu aktuellen Förderprojekten und der Arbeit der Gesellschaft der Freunde der MHH.

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DEFAULT : Aufsuchende Gesundheitsvorsorge für Obdachlose
01.12.2001 15:07 ( 1129 x gelesen )

" Aufsuchende Gesundheitsfürsorge für Obdachlose in Hannover

F. Glowienka-Wiedenroth, C. Goesmann

Nieders. Ärzteblatt 2001/12


Anfang des Jahres 1999 entstand in der Landeshauptstadt Hannover auf Initiative der

Ärztekammer Niedersachsen das Projekt "Aufsuchende Gesundheitsfürsorge für

Obdachlose in Hannover". Ziel des Projektes ist die Gewährleistung und Beurteilung der

medizinischen Versorgung von obdachlosen Patientinnen und Patienten unter

Berücksichtigung der sozialen und medizinischen Komponenten der Betreuung. Das

übergeordnete Ziel ist die Rückführung dieser Patientengruppe in die Regelversorgung.

Laut Angaben des Amtes für Wohnungswesen der Landeshauptstadt Hannover waren zum

31. Dezember 2000 in der Stadt Hannover 573 Personen als obdachlos gemeldet. Allerdings

ist eine sehr hohe Dunkelziffer zu berücksichtigen.

Im Rahmen des Projektes wurden drei strukturelle Möglichkeiten einer niedrigschwelligen

medizinischen Betreuung für obdachlose Patientinnen und Patienten in dem Stadtgebiet von

Hannover geschaffen:

1. Tagestreffraum am Leibnizufer des Caritasverband Hannover e.V. – Sozialdienst für

Wohnungslose. Die medizinische Versorgung erfolgt wochentags zu Sprechzeiten durch

Ärztinnen, Ärzte, Pflegefachkräfte und Sozialarbeiter. Gleiches gilt für den bereits

bestehenden Kontaktladen „Mecki“ des Diakonischen Werkes am Raschplatz.

2. Aufbau eines Mobils "Mobile Hilfe für Wohnungslose" der Caritas zur medizinischen

Versorgung von Obdachlosen im Sinne einer aufsuchenden Gesundheitsfürsorge. Die

medizinische Versorgung erfolgt stundenweise montags, mittwochs und sonntags

abwechselnd vor allem an den Brennpunkten Klagesmarkt / Arndtstraße, Vahrenwalder Treff

und Markuskirche durch Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachkräfte.

3. Arztpraxen von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, die sich bereit erklärten, die

medizinische Versorgung von Obdachlosen auch außerhalb der regulären

Sprechstundenzeiten zu übernehmen.

Die begleitende Evaluation des Projektes zur systematischen Erfassung und Bewertung von

Effekten und der Darstellung möglicher Verbesserungspotentiale der medizinischen

Versorgung von obdachlosen Patientinnen und Patienten in der Stadt Hannover erfolgt durch

das Zentrum für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (ZQ), einer Einrichtung der

Ärztekammer Niedersachsen. Zunächst soll der Ist-Zustand der medizinischen Versorgung

dargestellt werden, die Effektivität der Versorgung ist durch die Bewertung der

dokumentierten Ergebnisse zu beurteilen. Inhaltliche und thematische Detailanalysen mit

Hinweisen auf eventuellen Handlungsbedarf bei den Strukturen und Prozessen in der

medizinischen Versorgung dieser Patientengruppe sind im weiteren Projektverlauf

vorgesehen.

Mittels einer Dokumentationskarte wurden in dem Zeitraum vom 1. September 2000 bis 31.

August 2001 Daten zu Soziodemographie, Behandlungsumständen, Behandlungsanlässen

und Therapien von obdachlosen Patientinnen und Patienten in den an dem Projekt

beteiligten Versorgungseinrichtungen und Arztpraxen in anonymisierter Form erhoben.

Im ersten Projektjahr haben wohnungslose Menschen in Hannover in 936 dokumentierten

Fällen die verschiedenen Initiativen der medizinischen Versorgung aufgesucht. In 583 Fällen

wurde ein mobiler Behandlungsort aufgesucht, in 353 Fällen ein ortsgebundener. Das Alter

aller betreuten Personen lag zwischen einem und 90 Jahren, das Durchschnittsalter bei 40,7

Jahren. Über 60 Prozent der Patientinnen und Patienten war zwischen 30 und 49 Jahren alt.

Während bei den Patientinnen und Patienten in den mobilen Behandlungsorten in fast 70

Prozent der Fälle der Krankenversicherungsschutz unbekannt war, waren in den

ortsgebundenen Behandlungsorten über 90 Prozent aller Personen entweder gesetzlich oder

über das Sozialamt krankenversichert.

In den mobilen Behandlungsorten waren die häufigsten Behandlungsanlässe sonstige

Befunde und Aufsuchungsgründe mit hauptsächlich sozialer Komponente, Verletzungen,

Erkrankungen der Haut und Erkrankungen der Atemwegsorgane. Entsprechend erfolgten an

Therapien vor allem Medikamentengaben, soziale Beratungsgespräche und

Wundversorgungen.

Die häufigsten Behandlungsanlässe in den ortsgebundenen Behandlungsorten waren

Erkrankungen der Haut, Alkoholkrankheit als Begleiterkrankung oder Grund für

Folgeerkrankungen, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und Verletzungen.

Therapeutisch kamen hauptsächlich medizinische Beratungsgespräche, soziale

Beratungsgespräche und Medikamentengaben, zumeist in Kombination, zur Anwendung.

Eine Krankenhauseinweisung erfolgte in 23 Fällen vor allem wegen Erkrankungen des Herz-

Kreislauf-Systems und wegen Alkoholkrankheit, nur in drei Fällen wegen akuter

Verletzungen.

Diese Ergebnisse hinsichtlich des Bedarfs, der Nutzerstruktur, des Krankheitsspektrums und

der therapeutischen Interventionen decken sich mit den Erfahrungen und Ergebnissen

anderer Studien und Projekte in anderen deutschen Großstädten.

Das Engagement der beteiligten Ärztinnen und Ärzte im Zusammenspiel mit den

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beteiligten Organisationen der Landeshauptstadt

Hannover und der kirchlichen und caritativen Verbände hat zudem das Ansehen der

Ärzteschaft im Bereich der sozialen Dienste in Hannover gestärkt.

Anschrift des Verfassers:

Frank Glowienka-Wiedenroth, Arzt

Zentrum für Qualitätsmanagement im

Gesundheitswesen

Einrichtung der Ärztekammer

Niedersachsen

Telefon: (05 11) 3 80-25 25

E-Mail:

frank.glowienka-wiedenroth@zq-aekn.de:

Um mögliche Schwerpunkte oder Unterschiede hinsichtlich der Bewertung des Themas

"Häusliche Gewalt" zu ermitteln, wurde auch die Fachrichtung der Befragten erfaßt. Dabei

wurden fünf Gruppen ermittelt (Tabelle 1).

Allgemeinmedizin 25 = 24,8 %

Innere Medizin 10 = 9,9 %

Gynäkologie 13 = 12,9 %

Psychotherapie/Psychiatrie 26 = 25,7 %

Verschiedene Facharztnennungen 19 = 18,8 %

In der Gruppe "Verschiedene Fachärzte" sind einzelne Fachnennungen zusammengefaßt. In

sieben Fällen ist keine Fachrichtung angegeben. Bezüglich Geschlecht, Alter und

Tätigkeitsbereich gibt es keine wesentlichen Unterschiede in den fünf Gruppen.

Wichtigkeit des Themas "Häusliche Gewalt" und Informationsstand.

Das Thema "Häusliche Gewalt" wird von 25 (= 24,8 %) der Antwortenden als sehr wichtig für

ihre tägliche Arbeit in der Praxis oder Klinik eingestuft. Andererseits bezeichnen aber auch

21 (= 20,8 %) Personen dieses Problem als unwichtig oder weniger wichtig. Die

Psychotherapeuten/innen halten dabei das Thema zu 53,8 % (14 von 26) für sehr wichtig,

während nur acht der restlichen Antwortenden (= 11,8 %) diese Bewertung vornehmen.

Noch deutlicher wird diese unterschiedliche Sichtweise, wenn der Anteil mit der Bewertung

unwichtig oder weniger wichtig betrachtet wird. Bei den Psychotherapeuten/innen findet sich

nur eine Person (= 3,8 %), während in den anderen Fachgruppen 29,8 % diese

Einschätzung teilen.

Bei der Frage nach der Notwendigkeit, dieses Thema in Fortbildungsmaßnahmen

einzubeziehen, antworten 40 der 101 Antwortenden (= 39,8 %) mit „sehr wichtig“ und nur

sechs (= 5,9 %) stufen dieses Thema als unwichtig oder weniger wichtig ein. Auch das

Antwortergebnis dieser Frage wird überwiegend durch die Gruppe der

Psychotherapeuten/innen bestimmt. Insgesamt 15 (= 57,7 %) von ihnen halten dieses

Thema bei Fortbildungsangeboten für sehr wichtig.

Die Analyse des derzeitigen Informationsstands zeigt, daß sich 60 (= 59,4 %) der

Antwortenden als uninformiert oder wenig informiert über das Thema "Häusliche Gewalt"

fühlen (Abbildung 1). Hierbei liegt bei den Ärzten der Anteil mit 72,2 %

(= 26 von 36) erheblich höher als bei den Ärztinnen mit 52,3 % (= 34 von 65). In der Gruppe

der Psychotherapeuten/innen ist dagegen der Anteil der (sehr gut) informierten Personen mit

76,9 % (= 20 von 26) erheblich größer als bei den restlichen Facharztgruppen mit 29,9 % (=

20 von 67).

Hilfreiche Materialien für die tägliche Arbeit.

Als wichtigste Unterstützung bei der täglichen Arbeit mit den Patientinnen werden zum

Thema "Häusliche Gewalt" Listen mit Beratungsstellen oder sonstige Hilfsangebote (71,3 %)

und danach, nahezu gleichbedeutend, Material zur Weitergabe an die betroffene Patientin

während des Gesprächs (= 58,4 %) sowie Material zur Auslage in der Praxis / in der Klinik

(Beratungsstellen, Notrufe, sonstige Hilfsangebote) (= 56,4 %) angesehen. Deutlich weniger

wichtig wird ein Leitfaden für die Arztpraxis mit detaillierten Informationen (35,6 %) und

Informationen über eine forensisch verwertbare Dokumentation (= 29,7 %) eingestuft. Am

wenigsten (= 19,8 %) wird auf Hintergrundinformation oder wissenschaftliches Material zu

diesem Thema Wert gelegt. In mehr als 50 % der Fälle werden mindestens zwei dieser

Materialien von den Antwortenden gleichzeitig als sehr wichtig genannt.

Insgesamt bewerten nur drei Personen eines der vorgeschlagenen Hilfsmittel als unwichtig.

Nur fünf (= 5,0 %) Antwortende halten Listen zu Beratungsstellen für weniger wichtig,

während 34 (= 33,7 %) Informationen über eine forensisch verwertbare Dokumentation als

nicht so wichtig einstufen.

Wahrnehmung von Fortbildungsangeboten

Als wichtigste Fortbildungsmaßnahme werden mit 86,1 % Hinweise, wie das aktuelle

Schutzbedürfnis von Patientinnen/ Patienten abgeklärt werden kann, genannt. Nahezu gleich

häufig (= 83,4 %) wird die Wichtigkeit von Materialien zur Auslage in der Praxis / in der Klinik

(Beratungsstellen, Notrufe, sonstige Hilfsangebote) eingestuft. Hierbei fällt insbesondere der

hohe Anteil von 42,6 % mit der Nennung sehr wichtig auf. An dritter Stelle von

wahrzunehmenden Fortbildungsangeboten steht eine bessere Vernetzung mit anderen

Berufsgruppen (= 78,2 %), gefolgt von einer Schulung für eine angemessene

Gespr.chsführung (= 65,3 %). Zuletzt werden ärztliche Gesprächskreise zum Umgang mit

Opfern häuslicher Gewalt aufgeführt (= 55,4 %). Letztere werden auch zu 12,9 % als

unwichtig angesehen (Abbildung 2). Hinsichtlich der Einstufung als sehr wichtig erstreckt

sich das Spektrum von maximal 42,6 % (Material siehe oben) bis zu 5,9 %

(Gesprächskreise). Die verbesserte Vernetzung der Berufsgruppen zu diesem Thema wird

vor allen Dingen von den Psychotherapeuten/innen befürwortet (= 46,2 %), während dies in

den restlichen Fachgruppen nur zu 15,9 % so gesehen wird.

Attraktivität von Fortbildungsangeboten zum Thema "Häusliche Gewalt".

Ein Fortbildungsangebot zu diesem Thema, das sich ausschließlich an Ärztinnen und Ärzte

richtet, wird von 18 (= 17,8 %) als gar nicht wünschenswert angesehen und von 27 (= 26,7

%) der Antwortenden uneingeschränkt befürwortet. Hierbei findet sich besonders in der


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Als Mitglied in verschiedenen berufspolitischen Gremien von Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung nimmt Frau Dr. Goesmann umfangreiche gesundheitspolitische Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten war und publiziert zu zahlreichen Themen:

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  • Arbeitsbedingungen und Tarifverträge für Medizinische Fachangestellte 
  • Problemen und Einsätzen von Ärzten in Erstaufnahmelagern, Flüchtlingsunterkünften und bei medizinischen  Auslandsprojekten.

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