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Lesen Sie hier aktuelle Informationen zu gesundheitspolitischen Themen der ÄKN und Berichte zu aktuellen Förderprojekten und der Arbeit der Gesellschaft der Freunde der MHH.

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DEFAULT : Erfahrungen mit der med. Flüchtlingshilfe
05.06.1999 15:26 ( 1095 x gelesen )

Am Beispiel Hannover: Praktische Erfahrungen mit der medizinischen Flüchtungshilfe

Dr. Cornelia Goesmann

Nieders. Ärzteblatt 1999/06


Eine Bitte der Flüchtlingshilfsorganisation

"Kein Mensch ist illegal"

erfüllte die Kammerversammlung der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) im November

1997 mit einer Resolution, die niedersächsische Ärztinnen und Ärzte aufforderte, allen illegal

in der Bundesrepublik lebenden und daher nicht krankenversicherten Personen (z. B.

abgelehnten Asylbewerbern) unentgeltlich und anonym medizinische Hilfe zu gewähren. Die

dazu bereiten Kolleginnen und Kollegen wurden bei der ÄKN registriert und auf Nachfrage

der Flüchtlingshilfsorganisationen regional benannt.

In unserer hannoverschen Praxis haben sich seither -zunächst wenige- Hilfesuchende aus

verschiedenen Erdteilen vorgestellt. Es handelte sich zumeist um Bagatellerkrankungen, so

daß schon nach wenigen Arzt- Patientenkontakten und mit Hilfe von Medikamenten aus dem

Musterschrank eine zufriedenstellende Betreuung zu erzielen war.

Sprachschwierigkeiten ergaben sich keine, da alle (von uns anonym und ohne Befragung zur

politischen Vorgeschichte behandelten) Patienten sehr gut deutsch oder englisch sprachen.

Im April 1999 wurden wir erstmals mit einem komplizierten Fall konfrontiert, als sich eine

junge Frau mit einer seit ihrer Geburt bekannten und mit regelmäßigen Transfusionen

behandelten Thalassaemia Major vorstellte. Bei der Patientin, die vor vier Monaten aus

politischen Gründen ihr Heimatland verlassen mußte und seither nicht mehr transfundiert

worden war, imponierten ein leichenblasses, grün-bleiches Hautcolorit bei einem Hb-Wert

von 3,8 g/dl sowie eine extreme Hepatosplenomegalie, die im ersten Moment an eine

Hochschwangere denken ließ, bei gleichzeitig fröhlichem, aktivem und fast unbeeinträchtigt

wirkendem Allgemeinzustand.

Unsere Bemühungen, sie zur stationären Behandlung einzuweisen,

scheiterten gänzlich, da zwar alle um Hilfe ersuchten hannoverschen Chefärzte sofort bereit

waren, die Patientin unentgeltlich zu behandeln, die anschließend befragten

Verwaltungsleiter der Kliniken aber hierzu aus finanziellen Gründen keine Möglichkeit sahen.

In Zusammenarbeit mit einer niedersächsischen Blutbank gelang es daraufhin, schnell und

unkompliziert sechs Erythrozyten-Konzentrate zu erhalten und anschließend in unserer

Praxis zu transfundieren. Da die Patientin erstaunlicherweise keinerlei Antikörper aufwies,

vertrug sie problemlos zweimal drei Erykonzentrate und blühte darunter sichtbar auf!

Nicht nur die Möglichkeit, einem todkranken, verzweifelten Patienten mit unseren

technischen Mitteln "wie durch Zauberei" helfen zu können, sondern auch die riesige

Erleichterung und Dankbarkeit der betroffenen Familie, die den Tod der Tochter befürchtete,

beeindruckte das gesamte Praxisteam außerordentlich. An dieser Stelle gilt den sehr

hilfsbereiten Kolleginnen und Kollegen der Blutbank ein besonders herzlicher Dank!

Um deren Rechnung für Konserven und die notwendigen Labor-Voruntersuchungen

bezahlen zu können, erbitten wir Spenden auf das unten genannte Konto der Ärztekammer

Niedersachsen,

Stichwort "Flüchtlingshilfe". Überzählige Summen sollen genutzt werden, um weiteren

mittellosen und nichtkrankenversicherten Menschen (Flüchtlingen, Obdachlosen, usw.)

medikamentöse und stationäre Behandlung zu ermöglichen, wenn sich Kosten über die stets

unentgeltliche ärztliche Hilfe hinaus ergeben sollten.

Dr. med. Cornelia Goesmann

Ärztin für Allgemeinmedizin

Spendenkonto:

Deutsche Apotheker- und Ärztebank,Hannover

Kto.-Nr. 010 1192124 (BLZ 250 906 08)

Stichwort "Flüchtlingshilfe" -

erste Adressaten von Gesundheitsförderung


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Gesellschaft der Freunde der Medizinischen Hochschule Hannover MHH

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Spendenakquisition und Spendenvergabe

Die Gesellschaft der Freunde der MHH fördert seit rund 50 Jahren Projekte an der Medizinischen Hochschule Hannover in

  • Wissenschaft
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  • Lehre
  • und Patientenversorgung

Dr. Cornelia Goesmann: Informationen zur Gesellschaft der Freunde der MHH Hannover

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Engagement in der Ärztekammer

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Ärztekammer

Als Mitglied in verschiedenen berufspolitischen Gremien von Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung nimmt Frau Dr. Goesmann umfangreiche gesundheitspolitische Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten war und publiziert zu zahlreichen Themen:

  • Fortbildung für Hausärzte zu psychiatrischen Erkrankungen
  • Arbeitsbedingungen und Tarifverträge für Medizinische Fachangestellte 
  • Problemen und Einsätzen von Ärzten in Erstaufnahmelagern, Flüchtlingsunterkünften und bei medizinischen  Auslandsprojekten.

Dr. Cornelia Goesmann: Tätigkeiten bei der Ärztekammer

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Dr. Cornelia Goesmann - Vorstandsvorsitzende der Ärztekammer Niedersachen, Geschäftsstelle Hannover

ÄKN - Bezirksstelle Hannover
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Das Restless Legs Syndrom

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RLS - die Erkrankung der rastlosen Beine

Sie verspüren unnatürlichen Bewegungsdrang, Kribbeln in den Beinen, Zuckungen oder quälenden Schmerz, verbunden mit Schlaflosigkeit und zwar genau dann, wenn Sie eigentlich schlafen und zur Ruhe kommen wollen? Die wichtigsten Informationen zu Symptomen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten lesen Sie hier.

Dr. med Cornelia Goesmann: Informationen zum Restless Leg Syndrome

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