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DEFAULT : Hausärzte wieder die Besten!
15.02.2012 16:23 ( 1095 x gelesen )

Evaluation der Weiterbildung durch die Bundesärztekammer

Ergebnisse der 2. Befragungsrunde 2011


Bereits im Jahre 2009 führte die Bundesärztekammer die erste bundesweite

Befragung aller Weiterbildungsbefugten und aller Ärztinnen und Ärzte in

Weiterbildung in Deutschland durch. Da eine kontinuierliche Evaluation der

Weiterbildungsverhältnisse in Deutschland geplant ist, erfolgte im Sommer 2011 die

2. Runde. Bearbeitung und Auswertung fanden dabei durch einen externen Anbieter

der ETH Zürich, Schweiz statt. Zunächst war geplant, nur Weiterbildung im

s t a t i o n ä r e n Be r e i c h z u ü b e r p r ü f e n . Di e b e i d e n Ha u s ä r z t e im

Bundesärztekammervorstand, Max Kaplan und ich konnten jedoch erreichen, dass

jedes Mal auch eine Evaluation der ambulanten Weiterbildung für den Facharzt für

Allgemeinmedizin durchgeführt und der stationären Weiterbildung gegenüber gestellt

wird.

Dies hat sich als äußerst sinnvoll und erfreulich erwiesen, denn bei beiden

Befragungsrunden schnitt die Weiterbildungsqualität in den hausärztlichen Praxen in

allen abgefragten Bereichen ausgesprochen besser ab!

Im Jahr 2009 fanden sich bundesweit rund 39.000, im Jahre 2011 40.000 aktive

Weiterbilder. Hiervon sandten im Jahre 2009 61 % und im Jahr 2011 nur noch 53 %

einen Fragebogen zurück. In der Allgemeinmedizin ergaben sich in 2009 2.762 und

im Jahr 2011 2.860 aktive Weiterbildungsbefugte, von denen 41 % bzw. 39 % ihren

Fragebogen ausfüllten. Ärztinnen und Ärzte in stationärer Weiterbildung meldeten

sich im Jahre 2009 mit 57.600 bzw. im Jahre 2011 mit 53.100 Kolleginnen und

Kollegen, von denen 33 % bzw. 39 % ihren Fragebogen abgaben. In der

Allgemeinmedizin wurden in 2009 1.313 und in 2011 1.380 Ärztinnen und Ärzte in

Weiterbildung gemeldet, von denen 42 % bzw. im letzten Jahr sogar 49 % den

Fragebogen beantworteten. Schon hier zeigt sich eine deutlich bessere Akzeptanz

der Evaluation im ambulanten gegenüber dem stationären Sektor. Insgesamt

nahmen im Jahre 2011 680 Ärztinnen und Ärzte in ambulanter Weiterbildung für das

Fach Allgemeinmedizin an der bundesweiten Befragung teil.

Der Fragebogen für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung umfasste 8

Fragenkomplexe zur Weiterbildung im engeren Sinne, 3 Komplexe zu

Rahmenbedingungen ärztlicher Tätigkeit und schließlich Angaben zur persönlichen

Situation (Geschlecht, Dauer der Weiterbildung, angestellter Facharzt u.ä.).

Vergleicht man alle stationären Fachgebiete mit den Ergebnissen der Befragung in

der Allgemeinmedizin für die ersten 8 allgemeinen Fragenkomplexe (diese

beinhalteten eine Globalbeurteilung, sowie die Themen: Vermittlung von

Fachkompetenz, Lernkultur, Führungskultur, Kultur zur Fehlervermeidung,

Entscheidungskultur, Betriebskultur und wissenschaftlich begründete Medizin), so

erhielten alle stationären Fachgebiete im Jahr 2009 eine durchschnittliche

Beurteilung von 2,6, in 2011 von 2,4 (in Schulnoten angegeben), die

Allgemeinmedizin hingegen in 2009 eine Beurteilung von 1,8 und in 2011 von 1,7.

D.h. sowohl bei der ersten, als auch bei der zweiten Befragungsrunde haben die

Weiterbildungsbedingungen in Allgemeinmedizin durchschnittlich fast eine gesamte

Schulnote besser abgeschnitten als in den stationären Fächern. Insbesondere

wurden im Jahr 2011 den weiterbildungsbefugten Kolleginnen und Kollegen in ihren

Praxen die 1,4 für Betriebs- und Entscheidungskultur vergeben, die Note 1,5 für

Führungs- und Lernkultur, sowie für die Vermittlung von Fachkompetenz die Note

1,6. Lediglich die Anwendung wissenschaftlich begründeter Medizin wurde mit der

Note 2,8 versehen, allerdings erhielten hier die Kollegen im stationären Sektor auch

nur eine 3,3.

Sehr gute Beurteilungen erhielten die hausärztlichen Weiterbilder auch für die Fragen

zur Arbeitszeitregelung, Vermittlung der Weiterbildung innerhalb der vertraglich

geregelten Arbeitszeit, zur Verfügungsstellung einer notwendigen Infrastruktur und

Einhaltung der tariflich vereinbarten Regelungen.

Verbesserungsbedarf besteht allerdings noch sowohl im ambulanten als auch in

stationären Sektor bei der Vereinbarung von konkreten Weiterbildungszielen und

Lernzielen sowie bei der Erarbeitung eines strukturierten Weiterbildungsplanes für

den jeweiligen Arzt/die Ärztin in Weiterbildung.

Interessant scheinen auch noch die allgemeinen Fragen zur Person, die ergaben,

dass bei den Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung in der Allgemeinmedizin die

durchschnittliche Zeit zwischen Staatsexamen und Ausfüllen des Fragebogens, d.h.

dem Weiterbildungsabschnitt in der Praxis, 7 Jahre vergangen waren. Während sich

unter den Weiterbildungsassistenten aller Fachgebiete Frauen und Männer mit 43 %

bzw. 57 % in etwa die Waage halten, finden sich in der Weiterbildung zum Facharzt

für Allgemeinmedizin 29 % Männer und 71% Frauen. 99 % dieser Gruppe gaben an,

auch die Facharztbezeichnung im Gebiet Allgemeinmedizin anzustreben.

Die Weiterbildungsgremien der Bundesärztekammer haben in ihrem Fazit folgende

Handlungsoptionen aus beiden Befragungsrunden gezogen: So sollen

Verbundweiterbildung und Rotationen gefördert, ein Mentorensystem, insbesondere

zu Beginn der Weiterbildung, initiiert und weiterentwickelt werden, es gilt eine

Verbesserung der Rahmenbedingungen, z.B. mit familienfreundlichen

Arbeitszeitmodellen, zu schaffen, eine Entschlackung der Weiterbildungsordnung

ohne unnötige Anforderungen und ohne überh.hte Richtzahlen durchzusetzen und

vor allem in allen Weiterbildungsgängen die Entwicklung von strukturierten

Weiterbildungsplänen (Gebietes- und Weiterbildungsstätten bezogen) umzusetzen.

Das Fazit aus den beiden Befragungsrunden für uns als weiterbildende Hausärzte

lautet darüber hinaus: Da ein weitaus größerer Teil der gemeldeten

Weiterbildungsassistenten in der Allgemeinmedizin als in den anderen Fächern an

der Befragung teilgenommen und darüber hinaus auch noch Bestnoten an ihre

Weiterbilder vergeben haben, scheinen sie sich in der ambulanten Weiterbildung in

unseren hausärztlichen Praxen wohl zu fühlen. Ambulante Weiterbildung in der 1:1–

Beziehung von Weiterbildungsbefugtem und Arzt in Weiterbildung ist eine ideale

Voraussetzung für eine strukturierte, wissenschaftlich fundierte Weiterbildung, in der

ausreichend Fachkompetenz, Führungskultur, Umgang mit Fehlern in der Medizin

und gute Betriebsführung vermittelt werden. Wie schon vor 2 Jahren können auch

dieses Mal die Weiterbildungsbefugten, die dieses Mal in der Allgemeinmedizin

beurteilt wurden, stolz auf ihre Ergebnisse sein. Die Veröffentlichung der Auswertung

wird hoffentlich auch dazu dienen, die Möglichkeiten der ambulanten Weiterbildung

publik und die Facharztweiterbildung im Gebiet Allgemeinmedizin für unseren

Nachwuchs noch attraktiver zu machen.

Zum Nachlesen im Internet finden Sie weitere Informationen unter www.evaluationweiterbildung.

de.

Dr. med. Cornelia Goesmann

Stv. Landesvorsitzende des Hausärzteverbandes Niedersachsen,

stv. Vorsitzende der Deutschen Akademie für Allgemeinmedizin der

Bundesärztekammer,

Beauftragte des Vorstandes der Bundesärztekammer für Fragen der ärztlichen

Psychotherapie


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