Logo
blockHeaderEditIcon
Kontakt
blockHeaderEditIcon
Fixed-Block-00
blockHeaderEditIcon

Dr. med. Cornelia Goesmann

Slider
blockHeaderEditIcon
Slider-Untertitel
blockHeaderEditIcon
Responsive-Smartphone
blockHeaderEditIcon

Dr. med Cornelia Goesmann

Hauptmenu
blockHeaderEditIcon
Vcard-Priv
blockHeaderEditIcon
Dr. Cornelia Goesmann - RLS Beratung und RLS - Hotline per E-Mail
Vcard-MHH
blockHeaderEditIcon
Vistitenkarte Dr. Cornelia Goesmann MHH Medizinische Hochschule Hannover
Vcard-AEKN
blockHeaderEditIcon
Visitenkarte Dr. Cornelia Goesmann, ÄKN Niedersachsen
center_C-Text
blockHeaderEditIcon

Aktuelles

Lesen Sie hier aktuelle Informationen zu gesundheitspolitischen Themen der ÄKN und Berichte zu aktuellen Förderprojekten und der Arbeit der Gesellschaft der Freunde der MHH.

 AKTUELLES

Center-C-Kalender
blockHeaderEditIcon

Veranstaltungen

DEFAULT : Ärztin, Arzt und Arzthelferin - Ein unverzichtbares Team
01.08.1998 12:12 ( 1097 x gelesen )

Dr. Cornelia Goesmann Nieders. Ärzteblatt 1998/8

Im vorstehenden "Standpunkt" - Beitrag "Lohndumping und Qualitätsverfall in deutschen Arztpraxen?" stellt Hannelore König, die niedersächsische Landesvorsitzende des Berufsverbandes der Arzt-, Zahnarzt- und Tierarzthelferinnen (BdA) den alarmierenden Anstieg von arbeitslosen Arzthelferinnen und den deutlichen Rückgang abgeschlossener Ausbildungsverträge für Arzthelferinnen auf Bundesebene dar. 


Ähnliche Zahlen lassen sich - leider - auch für Niedersachsen erheben: Nach Recherchen des BdA gab es im Februar 1998 in Niedersachsen 3 000 arbeitslose Arzthelferinnen, und die Anzahl der 620-Mark-Kräfte ist um ein Drittel gestiegen. Von 1995 auf 1997 sank die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge für Arzthelferinnen nach Angaben des Landesarbeitsamtes Niedersachsen/Bremen von 2 556 auf 1 796. Bis zum Stichtag 3. Juni 1998 waren bei der Bezirksstelle Hannover zum Schuljahr 1998/99 20 Prozent weniger Ausbildungsverträge beantragt und eingetragen worden als ein Jahr zuvor.

Die BdA-Vorsitzende beklagt nicht nur die hieraus resultierenden Nöte der arbeitslosen Jugendlichen und ausgebildeten Arzthelferinnen, sondern auch die Folgen für (noch) Beschäftigte: Angst vor Arbeitsplatzverlust, Rücknahme eigener Wünsche und Ansprüche, Lohnverzicht, psychische Folgen bishin zu Demotivation und dem Gefühl, einem Mobbing ausgesetzt zu sein.

Natürlich kann und darf sich die niedergelassene Ärzteschaft Motivationsverlust und Freudlosigkeit ihrer Mitarbeiterinnen, schlechte Stimmung am Arbeitsplatz Praxis, und, daraus resultierend, mangelnde Zuwendung zum Patienten und Imageverluste der Praxen nicht erlauben. Dennoch liegen den Rationalisierungs- und Sparzwängen vieler Praxisinhaber/-innen nicht nur irrationale Zukunftsängste, sondern oft genug knallharte betriebswirtschaftliche Zahlen mit der Tendenz zur Rotfärbung zugrunde:

Nach der Kostenstrukturanalyse des Zentralinstitutes für Kassenärztliche Versorgung (ZI) kam es im Vergleichszeitraum 1994 bis 1996 gegenüber 1991 bis 1993 zu rückläufigen Praxisgewinnen von minus 2,0 Prozent bei Ärzten für Allgemeinmedizin, von minus 9,3 Prozent bei Chirurgen bis hin zu minus 21,7 Prozent bei Radiologen. In absoluten Zahlen schwankte - je nach Arztgruppe - der durchschnittliche bundesweite Einkommensverlust pro Jahr zwischen 3 121 DM und 64 284 DM - wobei sich für Niedersachsen HVM-bedingt völlig andere Zahlen ergeben können, die Gesamttendenz aber bei budgetiertem Gesamthonorar und Punktwertverfall identisch ist. Natürlich führen derartige Umsatzeinbußen, verbunden mit der noch völlig unwägbaren Honorarentwicklung der kommenden Jahre zu meist besonnenen, allerdings auch zu überstürzt eingeleiteten Rationalisierungsmaßnahmen in den Praxen.

Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) betrachtet die beschriebene Entwicklung mit erheblicher Sorge: nicht nur im Hinblick auf die soziale Situation qualifizierter Helferinnen, nicht nur unter dem Aspekt zunehmender Zahl arbeitsloser Jugendlicher, sondern auch hinsichtlich der "sparenden" Praxen. Denn: eine gutgehende Praxis läßt sich auch kaputtrationalisieren! Vor allem, wenn der Inhaber/die Inhaberin den Wert von zuverlässigen, mitfühlenden und engagierten Arzthelferinnen und ihre Funktion in der Patientenbindung unterschätzt. Die erfahrene Helferin als Allroundtalent, das heißt z.B. als psychologische Beraterin der Patienten, als Laborfachkraft, OP-Schwester, EDV-Spezialistin und auch als Trostquelle ihrer Chefin und ihres Chefs bleibt weiterhin die unverzichtbare Assistentin in der niedergelassenen Praxis. Künftig werden vor allem Arzthelferinnen mit gutem bis sehr gutem Schul- und Ausbildungsabschluß eine Einstiegschance haben. Gefragt sind Arzthelferinnen, die sich fortbilden und jene, die ihrer Praxis auch eine gewisse Treue und Kontinuität halten und gewährleisten. Das hieße, z.B. nach Schwangerschaft und Geburt eines Kindes in Teilzeit weiterarbeiten, statt der Praxis Personalprobleme durch längere und/oder mehrfache Erziehungsurlaube zu bereiten. Wenn auch die Tarifgehälter so niedrig liegen, daß einer alleinstehenden Arzthelferin wenig finanzieller Spielraum zum Leben bleibt, so haben bisher doch viele Praxen ihren qualifizierten Mitarbeiterinnen erhebliche übertarifliche Zahlungen geleistet. Was kann die Selbstverwaltung tun? Die ÄKN wird sich weiterhin auf verschiedenen Feldern dafür engagieren, daß - qualifizierte Arzthelferinnen eine zeitgemäße Ausbildung erhalten, - Gehälter und Status dem Engagement und dem modernen Berufsbild gerecht werden, - Konflikte zwischen Praxisinhaber und Mitarbeiterin zufriedenstellend gelöst werden und - Zusatzqualifikationen für Arzthelferinnen und Ärzte als Ausbilder erworben werden können. Dafür arbeiten in der Selbstverwaltung Ärztinnen und Ärzte in diversen Gremien von Bezirksstellen- bis hin zur Bundesebene mit. Kolleginnen und Kollegen, die sich durch ihre Mitarbeit in diesen Gremien für die Sache der Arzthelferinnen stark machen wollen, sind herzlich eingeladen, sich bei ihrer Bezirksstelle zu melden.

Auch die Akademie für ärztliche Fortbildung setzt gemeinsam mit der ÄKN diverse Fortbildungsangebote für Arzthelferinnen um. So bieten wir erstmals im Oktober/November 1998 ein fortlaufendes Seminar für Arztpraxen in gemeinsamen Wochenendkursen für Teams bestehend aus Arzt/Ärztin und Arzthelferinnen zum Thema "Qualitätsmanagement in der Arztpraxis" an.

Interessierte Praxen können Informationsmaterial bei der Akademie für ärztliche Fortbildung anfordern. Dr. med. Cornelia Goesmann Stellvertretende Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen Stellvertretende Vorsitzende des Berufsbildungsausschuß


Zurück Druckoptimierte Version Diesen Artikel weiterempfehlen... Druckoptimierte Version
MHH-Titel
blockHeaderEditIcon
 

Gesellschaft der Freunde der Medizinischen Hochschule Hannover MHH

MHH-Text
blockHeaderEditIcon

Spendenakquisition und Spendenvergabe

Die Gesellschaft der Freunde der MHH fördert seit rund 50 Jahren Projekte an der Medizinischen Hochschule Hannover in

  • Wissenschaft
  • Forschung
  • Lehre
  • und Patientenversorgung

Dr. Cornelia Goesmann: Informationen zur Gesellschaft der Freunde der MHH Hannover

MHH-Bild
blockHeaderEditIcon
Dr. Cornelia Goesmann - Gesellschaft der Freunde der Medizinischen Hochschule Hannover
AEKN-Titel
blockHeaderEditIcon

Engagement in der Ärztekammer

AEKN-Text
blockHeaderEditIcon

Ärztekammer

Als Mitglied in verschiedenen berufspolitischen Gremien von Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung nimmt Frau Dr. Goesmann umfangreiche gesundheitspolitische Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten war und publiziert zu zahlreichen Themen:

  • Fortbildung für Hausärzte zu psychiatrischen Erkrankungen
  • Arbeitsbedingungen und Tarifverträge für Medizinische Fachangestellte 
  • Problemen und Einsätzen von Ärzten in Erstaufnahmelagern, Flüchtlingsunterkünften und bei medizinischen  Auslandsprojekten.

Dr. Cornelia Goesmann: Tätigkeiten bei der Ärztekammer

AEKN-Bild
blockHeaderEditIcon

Dr. Cornelia Goesmann - Vorstandsvorsitzende der Ärztekammer Niedersachen, Geschäftsstelle Hannover

ÄKN - Bezirksstelle Hannover
aktuelles Rundschreiben
RLS-Titel
blockHeaderEditIcon

Das Restless Legs Syndrom

RLS-Text
blockHeaderEditIcon

RLS - die Erkrankung der rastlosen Beine

Sie verspüren unnatürlichen Bewegungsdrang, Kribbeln in den Beinen, Zuckungen oder quälenden Schmerz, verbunden mit Schlaflosigkeit und zwar genau dann, wenn Sie eigentlich schlafen und zur Ruhe kommen wollen? Die wichtigsten Informationen zu Symptomen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten lesen Sie hier.

Dr. med Cornelia Goesmann: Informationen zum Restless Leg Syndrome

RLS-Bild
blockHeaderEditIcon
Dr. Cornelia Goesmann - Spezialistin für das Restless Leg Syndrom
Artikel-Titel
blockHeaderEditIcon

Info - Board

RLS-Hotline
blockHeaderEditIcon
Dr. Cornelia Goesmann - Hotline und Beratung RLS per E-Mail
Hier finden RLS Betroffene Hilfe


Notfallberatung Frau Dr. Goesmann
per E-Mail oder Kontaktformular

Artikel-02
blockHeaderEditIcon
Notfalltelefon für RLS Betroffene bei der RLS-Vereinigung
Erste Hilfe für RLS-Betroffene
 

Notfallrufnummer der RLS-Vereinigung
0049_-_89_550_288_82
 

Artikel-03
blockHeaderEditIcon
Dr. Cornelia Goesmann - Projekt: Medizinische Versorgung sozialer Randgruppen

Ein besonderes Projekt befaßt sich mit der Medizinischen Versorgung sozialer Randgruppen wie Wohnungslose, illegalisierte Personen oder Flüchtlinge
 

Artikel-04
blockHeaderEditIcon
Freunde der MHH - Mitglied werden

Auf der medizinischen Forschung ruhen die Hoffnungen vieler Patienten. Durch eine Mitgliedschaft im Verein der Freunde der MHH können Sie Forschung aktiv unterstützen.

Footer-Menu
blockHeaderEditIcon

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail
*